Erste Leichen nach Unglück in russischem Bergwerk geborgen

Nach dem schweren Unglück in einem sibirischen Kohlebergwerk gibt es keine Hoffnung auf Überlebende mehr. Die Regionalregierung spricht von 52 Toten, unter ihnen sind sechs Rettungskräfte.

Rettungskräfte vor der Kohlemine (Bild: Alexander Patrin/AFP)

Rettungskräfte vor der Kohlemine (Bild: Alexander Patrin/AFP)

Bisher konnten 14 Leichen geborgen werden. Nach weiteren 38 Bergleuten soll weiter gesucht werden. Wegen Explosionsgefahr kann es Tage dauern, bis alle Toten aus der Grube geholt sind.

Donnerstagfrüh hatte sich in dem russischen Bergwerk eine Explosion ereignet. Rund 240 Kumpel konnten mit Verletzungen gerettet werden. Keiner schwebt in Lebensgefahr.

Die Ermittler vermuten, dass ein Funke eine Methangas-Explosion ausgelöst hat. Dann sei in dem Kohlebergwerk ein Feuer ausgebrochen.

dpa/belga/jp