Tragödie im Ärmelkanal: Neue Überfahrten und Schuldzuweisungen

Ungeachtet der Tragödie im Ärmelkanal mit mindestens 27 Toten haben sich erneut Menschen illegal auf den gefährlichen Weg nach Großbritannien gemacht.

Französische Polizei überwacht den Strand von Wimereux (Bild: François Lo Presti/AFP)

Französische Polizei überwacht den Strand von Wimereux (Bild: François Lo Presti/AFP)

An der englischen Küste kamen erneut Dutzende Migranten auf kleinen Booten an.

Die britische Regierung erhöht derweil den Druck auf Frankreich, die Überfahrten zu verhindern. Premierminister Johnson fordert ein Abkommen mit Paris über die Rücknahme von Migranten. Das könne der wichtigste Schritt sein, um das Geschäftsmodell krimineller Schlepperbanden zu zerstören, schrieb Johnson auf Twitter.

Am Sonntag will sich die britische Innenministerin Patel mit ihren Kollegen aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland zu Beratungen treffen.

dpa/jp