Ära der Rivalitäten: Von der Leyen will EU agiler machen

Angesichts der Corona-Pandemie, der Afghanistan-Krise und wachsender internationaler Rivalitäten will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von Leyen die Europäische Union deutlich handlungs- und widerstandsfähiger machen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Bild: François Walschaerts/POOL/AFP)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Bild: François Walschaerts/Pool/AFP)

Von der Leyen sagte am Mittwoch bei ihrer Rede zur Lage der EU in Straßburg, die klimapolitische und wirtschaftliche Führungsrolle sei für die globalen und sicherheitspolitischen Ziele Europas von zentraler Bedeutung.

Konkret kündigte von der Leyen unter anderem an, die Herstellung von Hochleistungschips in Europa zu stärken, um die Abhängigkeit von asiatischen Produzenten zu beseitigen.

Um unfaire Konkurrenz aus Drittstaaten zu verhindern, soll ein EU-weites Verbot für Produkte aus Zwangsarbeit kommen.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Afghanistan plädierte von der Leyen für den Ausbau der Europäischen Verteidigungsunion.

Außerdem hat sie zusätzliche 100 Millionen Euro zur Unterstützung von notleidenden Afghanen angekündigt. Das Geld soll Teil eines neuen Unterstützungspaketes sein, das in den nächsten Wochen vorgelegt wird.

dpa/sh/est

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