Frankreich lädt zu dritter Hilfskonferenz für den Libanon ein

Ein Jahr nach der verheerenden Explosion am Hafen von Beirut lädt Frankreich erneut zu einer Hilfskonferenz für den Libanon.

Blick auf den Hafen von Beirut nach der Explosion (Bild: AFP)

Blick auf den Hafen von Beirut nach der Explosion am 5. August 2020 (Bild: AFP)

Gemeinsam mit internationalen Partnern will der französische Präsident Macron finanzielle Unterstützung für die Bevölkerung des krisengeplagten Landes bereitstellen. Es ist die dritte Geberkonferenz, die von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich organisiert wird.

Am 4. August 2020 waren im Hafen von Beirut hunderte Tonnen Ammoniumnitrat in einem Lagerhaus detoniert. Die Explosion tötete mehr als 200 Menschen und zerstörte große Teile des Hafens sowie mehrere Stadtteile der libanesischen Hauptstadt. Die Katastrophe verschlimmerte die Wirtschaftskrise in dem Land.

dlf/dpa/jp

Ein Kommentar
  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Anscheinend ist der Libanon nicht in der Lage, sich selbst zu regieren. Ist also ein gescheiterter Staat. Dann sollte dieser Staat unter internationale Verwaltung gestellt werden wie Bosnien-Herzegowina. Vielleicht geht es dann besser.