Baerbock oder Habeck? Grüne beantworten die K-Frage

Nach monatelangen Spekulationen werden die Grünen in Deutschland am Montag die Frage beantworten, wer die Partei als Kanzlerkandidat oder Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahl führen soll.

Robert Habeck und Annalena Baerbock (Archivbild: Julian Stratenschulte/AFP)

Robert Habeck und Annalena Baerbock (Archivbild: Julian Stratenschulte/AFP)

Der Parteivorstand wird einen der beiden Vorsitzenden für den Spitzenposten nominieren. Vorher wollten die Ko-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck sich untereinander einigen. Die endgültige Entscheidung fällt dann auf dem Grünen-Parteitag im Juni.

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dpa/sh

13 Kommentare
  1. Hoffmann Willy

    Baerbock als Kanzler? Oh mein Gott. Eine Lachnummer nach der Anderen.

  2. Alexander Hezel

    Bei einem solchen Kommentar kann man sich durchaus fragen, wer denn hier eigentlich die Lachnummer ist…

  3. Freddy Langer

    Würde sich nahtlos an der aktuellen Lachnummer anpassen.

  4. Jean-Pierre DRESCHER

    Europa kann sich im schlimmsten Fall, den ich leider für sehr wahrscheinlich halte, auf bis zu 60 Millionen Deutsche Schutzsuchende vorbereiten.

    Wer sich das Parteiprogramm dieser weltweit einmaligen Partei durchgelesen hat wird verstehen, warum. Das wird richtig schlimm alles.

    OSZE und andere Europäische Sicherheitsorgane sind aufgefordert, die kommenden Parlamentswahlen sehr genau zu beobachten auf Einhaltung aller demokratischen Werte.

  5. Dieter Leonard

    Eine sowohl personell, inhaltlich und formal überzeugende Vorstellung und Entscheidung der Grünen.

    Dass die Herren Langer und Hoffmann dafür nur Spott übrig haben, sagt tatsächlich mehr (viel mehr) über diese Herren, als über die Kanzlerkandidatin der Grünen.

    Man muss auch Frau Merkel und deren Politik nicht mögen, sie als Lachnummer zu betiteln zeugt von wenig Urteilsvermögen und noch weniger charakterlicher Reife.

  6. Lutz-René Jusczyk

    @Dieter Leonard: Können Sie sich vorstellen, dass Annalena Baerbock von Wladimir Putin, Xi Jinping oder Recep Tayyip Erdogan als Verhandlungspartnerin ernstgenommen wird?
    Dass sie Kanzlerkandidatin der deutschen Grünen geworden ist, ist in etwa so, als wäre ich ein möglicher Nachfolger von Bundestrainer Jogi Löw: Ich habe zwar noch nie einen Fußballverein gecoacht, aber das macht nichts, schließlich gilt „Learning by Doing“.
    Abgesehen davon ist das ganze in strategischer Hinsicht keine besonders kluge Entscheidung, da Frau Baerbock zwar das Herz überzeugter Grünen-Wähler höherschlagen lässt, außerhalb der eigenen Partei jedoch nur wenig Zuspruch erhält. Habeck hätte dagegen m.E. bessere Chancen, auch aus dem nicht-grünen Lager Stimmen zu gewinnen, gerade wenn ich bspw. an jene Wählergruppen denke, die sowohl konservative als auch ökologische Werte vertreten und die bisher in der politischen Landschaft der Bundesrepublik kaum adäquat vertreten waren.

  7. Dieter Leonard

    Zu den Kommentaren von Herrn Drescher muss man nicht mehr viel sagen.
    Nicht „weltweit einmalig“, dafür aber mal wieder vollkommen realitätsfremdes Weltuntergangsgefasel.

    Die Grünen haben sich längst zu einer bodenständigen, realpolitischen Kraft (manchen bereits viel zu realpolitisch) entwickelt.
    Wertekonservativ sind sie schon lange und von Demokratiefeindlichkeit nicht die geringste Spur.

    Selbst in Sachen Einwanderung sind die Befürchtungen von Herrn Drescher nichts als Hirngespinnste.

    Kommen Sie aus Ihrer Fantasiewelt auf die Erde zurück, Herr Drescher. Demokratiefeindlichkeit entsteht auch durch eine verblendete Sicht auf die Realität.

  8. Frank Jörg Rimbach

    Sollte diese grüne tatsächlich Bundeskanzler in D. werden, beantrage ich Asyl bei euch in Belgien!!!

  9. Dieter Leonard

    @LR Juscyck

    Sie sollten sich eher an die Herren Drescher, Hoffmann, Langer und Rimbach wenden, Herr Juscyck. Oder sind Ihnen solche Faux-pas gleichgültig?

    Auch Angela Merkel haben vor 16 Jahren viele nicht zugetraut, dem Amt der Kanzlerin gewachsen zu sein.
    Schlechter als die EU-Granden oder andere gestandene Regierungschefs könnte ihr Umgang mit Putin, Erdogan oder Xi Jinping gar nicht sein, wie man an deren bisherigen außenpolitischen „Erfolgen“ ablesen kann.
    Ihre Äußerung ist letztlich nichts anderes als männliche Überheblichkeit.

    Sie überschätzen den fahrigen Herrn Habeck und unterschätzen die dynamische und kluge Frau Baerbock.
    Aber warum wundert mich das nicht?

  10. Joachim Wahl

    Sehr geehrter Herr Leonard, ich weiss zwar nicht, wie Sie die „Klugheit“ eines Menschen messen. Ich mache das an den Äusserungen, welche diese Menschen von sich geben, fest. Dabei ist es egal, ob Baerbock oder Harbeck etwas zum besten geben.
    Dass man Merkel nicht viel zugetraut hat, kann man jetzt bewerten. Sie hat Deutschland mit ihrer Energiewende, Einwanderungspolitik, Klimarettungsirrsinn, Industriedemontage, Corona-Lockdown-Paranoia, usw., an die Wand gefahren. Unter „Grün plus irgendwer“ wird das Finale eingeläutet. Suchen die Altparteien, die alle dabei beteiligt waren nun einen Sündenbock? Wie „betriebsblind“ kann man eigentlich sein?

  11. Alexander Hezel

    Die ‚Klugheit von Menschen an ihren Aussagen festmachen‘ – Worte von jemandem, für den es den Treibhauseffekt nicht gibt, den Schüler in der Sekundarschule lernen.

    Da halte ich die ach so verhassten Grünen doch für etwas kompetenter in Umwelt- und Klimafragen als die „Experten“ vom ostbelgischen „Gegenpol“-Aluhutverein…

  12. Lutz-René Jusczyk

    Herr Leonard, meinen Sie nicht, bevor jemand ein derart hohes Amt wie das der Bundeskanzlerin / des Bundeskanzlers bekleidet, sollte sich die Person zuvor auf einer niedrigeren Ebene bewährt haben?
    Ich möchte Frau Bearbock entsprechende Fähigkeiten nicht absprechen, aber wir wissen halt nur sehr wenig über sie.
    Ob jemand eine gute Politikerin / ein guter Politiker ist, hat überhaupt nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern damit, ob die betreffende Person über die notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen verfügt. Sarah Wageknecht halte ich bspw. für eine herausragende politische Persönlichkeit, die sich nur leider in der falschen Partei befindet.
    Wenn ich an die großen deutschen Parteien denke, dann frage ich mich: Wo bleiben heute Politiker von einem ähnlichen Format wie Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Hans-Dietrich Genscher?

  13. Werner Radermacher

    Die deutschen Führungskräfte favorisieren angeblich Frau Baerbock als Kanzlerin. In einer Umfrage kommt Baerbock unter Führungskräften auf 26,5 Prozent, FDP-Chef Christian Lindne 16,2%, Armin Laschet 14,3% und Olaf Scholz auf 10,5%. Logisch, denn die FDP ist die Partei der Besserverdiener mit BMW oder Mercedes, die Grünen die Partei der Besserverdiener mit Fahrrad.
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