Erneut Opfer bei Gefechten in Ostukraine – Selenskyj im Kriegsgebiet

In der Ostukraine ist erneut ein Regierungssoldat bei Gefechten getötet worden - trotz einer geltenden Waffenruhe.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besucht das Kriegsgebiet (Bild: Ukrainischer Präsidentieller Pressedienst/AFP)

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besucht das Kriegsgebiet (Bild: Ukrainischer Präsidentieller Pressedienst/AFP)

Ein weiterer Soldat wurde verletzt, wie die ukrainische Armee mitteilte. Damit stieg die Zahl der Toten bei Gefechten seit Beginn des Jahres auf rund 50.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fuhr am Donnerstag in die Grenzregion. An der Frontlinie verteilte er Orden und andere Auszeichnungen an die Soldaten.

Merkel fordert Deeskalation in Ostukraine

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag mit dem russischen Präsidenten Putin telefoniert. Sie forderte ihn auf, die russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine wieder zu reduzieren.

Auch Wladimir Putin zeigte sich besorgt über die Situation in der Konfliktregion. Er warf der Ukraine vor, die Situation mit „provokativen Handlungen“ an der Grenze verschärft zu haben.

In der Ostukraine kommt es immer wieder zu Gefechten zwischen ukrainischen Soldaten und por-russischen Separatisten – trotz einer geltenden Waffenruhe.

dlf/dpa/orf/est

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