Immer mehr Corona-Infektionen in Lateinamerika

In Süd- und Mittelamerika gibt es weiterhin keine Anzeichen dafür, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt.

In Brasilien starben innerhalb eines Tages mehr als 1.200 Menschen an oder mit dem Virus, das ist ein neuer Höchstwert. Insgesamt gibt es damit über 31.000 Tote. Fast 29.000 neue Infektionen wurden registriert.

In Mexiko sind inzwischen mehr als 100.000 nachgewiesene Infektionen registriert. Erstmals stieg die Zahl der Corona-Todesfälle innerhalb eines Tages um mehr als 1.000.

In Chile wurde die Ausgangsbeschränkung für die Hauptstadt Santiago um drei Wochen verlängert. In den Krankenhäusern Perus werden die Sauerstoffflaschen knapp.

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am Montag gewarnt, dass der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie in Lateinamerika noch nicht erreicht sei.

dpa/dlf/jp