Medienbericht: Griechenland soll scharf auf Flüchtlinge geschossen haben

Anfang März sollen griechische Soldaten auf Migranten geschossen haben, die aus der Türkei die Grenze passieren wollten.

Griechische Soldaten in der Nähe der Grenze zur Türkei (Bild: Angelos Tzortzinis/AFP)

Griechische Soldaten am 8. März in der Nähe der Grenze zur Türkei (Bild: Angelos Tzortzinis/AFP)

Der Vorwurf steht schon länger im Raum und wurde jetzt von internationalen Rechercheteams erhärtet. Das schreibt der Spiegel in Deutschland. Durch die Schüsse seien ein Migrant getötet und sechs weitere verletzt worden. Das würde durch Hunderte Bild- und Videoaufnahmen belegt, die die Rechercheteams ausgewertet haben.

Ende Februar hatte der türkische Präsident Erdogan die Grenze zu Griechenland für offen erklärt und damit Tausende Migranten und Flüchtlinge in Bewegung gesetzt.

Griechenland bestreitet, auf die Menschen scharf geschossen zu haben. Stattdessen habe das Militär versucht, die Menschen mit Tränengas und Blendgranaten zurückzudrängen.

dpa/okr

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