Harry und Meghan legen Titel „Königliche Hoheit“ ab

Der britische Prinz Harry (35) und seine Frau, Herzogin Meghan (38), werden sich nicht länger "Königliche Hoheit" nennen. Das hat der Buckingham-Palast mitgeteilt.

Harry und Meghan (Archivbild: Daniel Leal-Olivas/AFP)

Harry und Meghan (Archivbild: Daniel Leal-Olivas/AFP)

Die beiden hatten kürzlich angekündigt, von ihrer Rolle als Mitglieder des engeren Königshauses zurückzutreten. Nach Beratungen in der Königsfamilie gibt es nun eine Vereinbarung – sie ist deutlich: Harry und Meghan werden keine offiziellen Aufgaben mehr für das Königshaus übernehmen. Und es wird auch keine öffentlichen Gelder mehr geben. Die Änderungen sollen im Frühling in Kraft treten.

Das Paar will demnach auch das Geld für die 2,4 Millionen Pfund (umgerechnet rund 2,8 Millionen Euro) teure Renovierung ihres Wohnsitzes in Windsor, Frogmore Cottage, zurückzahlen. Das Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor soll aber weiterhin das Zuhause der beiden in Großbritannien bleiben.

Harry und Meghan hatten angekündigt, ihre Zeit künftig zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika aufzuteilen. Sie dürften damit vor allem Kanada gemeint haben.

In der Mitteilung würdigte Königin Elizabeth II. (93), Harrys Großmutter, die beiden ausdrücklich. „Harry, Meghan und Archie werden immer sehr geliebte Mitglieder meiner Familie sein“, so die Queen. Sie erkenne die Schwierigkeiten an, denen die beiden in den vergangenen zwei Jahren durch die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen seien.

Sie unterstütze deren Wunsch nach einem unabhängigeren Leben und sei „besonders stolz, wie Meghan so schnell ein Mitglied der Familie geworden ist“. Die ganze Familie hoffe, dass die Entscheidung den beiden ein „glückliches und friedliches neues Leben“ ermögliche. Beibehalten wollen die beiden ihre Schirmherrschaften.

dpa/est

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