China: Niedrigste Geburtenrate seit 1949

In China ist die Geburtenrate so niedrig wie noch nie, und das obwohl chinesische Paare längst wieder mehr als ein Kind haben dürfen.

Chinesische Mutter mit ihrem Baby in der Stadt Wuhan, Zentralchina (12.8.2010)

Archivbild: Shepherd Zhou/EPA

Auf 1.000 Einwohner gab es im vergangenen Jahr gerade mal zehn Geburten. Das ist die niedrigste Rate seit Gründung der Volksrepublik vor 70 Jahren.

Seit Abschaffung der Ein-Kind-Politik bemüht sich die kommunistische Führung, für mehr Nachwuchs zu werben. Doch viele Chinesen verzichten auf ein zweites Kind, unter anderem wegen der hohen Ausbildungskosten.

Die Ein-Kind-Politik hatte von 1980 bis Ende 2015 gegolten. Damit wollte China das Bevölkerungswachstum kontrollieren.

dpa/vk

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