Hilfe für Flybe: Ryanair stellt Regierung in London Ultimatum

Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, hat der britischen Regierung ein Ultimatum wegen der Hilfen für den angeschlagenen Konkurrenten Flybe gestellt.

Ryanair-Maschine auf dem Flughafen von Dublin

Bild: Paul Faith/AFP

Das sagte Michael O’Leary am Freitagmorgen im BBC-Radio. Sollte London nicht innerhalb von sieben Tagen die Details des Deals veröffentlichen und anderen Airlines dieselbe Unterstützung gewähren, werde Ryanair Schritte wegen Verletzung von Wettbewerbsregeln in Großbritannien und der EU einleiten, so O’Leary.

Flybe bestätigte unterdessen, dass die Regierung einem Aufschub von fälligen Steuerzahlungen zugestimmt habe. Es geht um einen Betrag von umgerechnet knapp zwölf Millionen Euro.

dpa/sh