„Klimahysterie“ ist „Unwort des Jahres“ 2019

"Klimahysterie" ist in Deutschland zum Unwort des Jahres bestimmt worden.

Eine Jury aus vier Sprachwissenschaftlern und einem Journalisten hat den Begriff aus 50 Vorschlägen ausgewählt.

Mit dem Wort „Klimahysterie“ würden „Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und Debatten diskreditiert“, heißt es in ihrer Begründung.

dpa/jp

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24 Kommentare
  1. Mario Meis

    Und was besagt das?
    5 Leute bestimmen das,so so!
    Und war da keine Frau dabei?Oder diverse?
    Ist das dann bindend?
    Darf man das Wort nicht mehr benutzen?
    Da weis man ja schon,in welche Richtung das !
    Fragen über Fragen…

    Übrigens, hier habt Ihr wieder eine“Spielwiese“;die dem Thema bestimmt angemessen ist.

  2. marcel scholzen eimerscheid

    Die Existenz dieses Wortes bedeutet etwas sehr gutes. Das es nämlich keine Zensur gibt. Das man seine Meinung sagen kann. Und dass es noch keinen „klimakonformen Neusprech“ gibt.

  3. Boris Gennen

    Die Existenz dieses Wortes bedeutet, dass es Menschen gibt, die wissenschaftliche Fakten leugnen und dies als ihre Meinung verkaufen. Auch das Wort Öko-Terrorismus stand zur Wahl. Beide Begriffe gehören zum rhetorischen Werkzeug derjenigen, die Menschen, die sich für Klimaschutz einsetzen mit stoischer Beharrlichkeit zu diskreditieren versuchen.
    Dass es diese Wörter gibt, sagt viel über Verantwortungslosigkeit gegenüber künftigen Generationen aus.
    Gute Wahl!

  4. Marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Gennen.

    Zukuenftige Generationen werden Ihnen sicherlich aus Dank ein Denkmal setzen.

    Die Auswahl dieses Wortes war gut, da gebe ich Ihnen Recht. Es ist ein Spiegel des Zeitgeistes. Und daher auch etwas opportunistisch. Nur frage ich mich, was die in frueheren dunklen Zeiten wohl ausgewaehlt haetten…

    Wenn andere Menschen mit wissenschaftlichen Fakten nicht einverstanden sind, sollte man dies respektieren. Ich habe keine Probleme damit. Anderen Menschen die Meinung vorzuschreiben, ist nicht nur eine Bevormundung, sondern zeugt auch von einer intoleranten antidemokratischen Einstellung.

  5. Alexander Hezel

    Doch Herr Scholzen, Sie haben ein Problem mit wissenschaftlichen Fakten, denn Sie wollen nur diejenigen anerkennen, die in ihr Weltbild passen.

    Vielleicht können Sie ja mal bei der ebenso wissenschaftlich erwiesenen Schwerkraft das gleiche „Rosinenpicken“ anwenden und davon schweben?

  6. Mario Meis

    aha,meine Fragenhaat keiner beantworten!
    Schade!
    Herr Hezel, das was Sie Herr Scholzen vorwerfen,ist auch Ihr Problem!
    Es passt nicht Ihr Weltbild, dass es Leute gibt, die an die wissenschaftlichen „Fakten“nicht glauben.
    Denn das ist ein Glaube, Wissen kann das kein Mensch!
    Irren ist menschlich wie ein Sprichwort sagt!
    Das einzige, was Fakt,ist, ist das wir sterben müssen!
    Da sollten Sie mal drüber nachdenken….

  7. Alexander Hezel

    Nein Herr Meis, ich habe kein Problem mit der Wissenschaft, denn ihre Erkenntnisse sind gültig, ob man dran glaubt oder nicht. (Siehe „Schwerkraft.“)

    Ich habe auch kein Problem mit Leuten, die nicht an Fakten glauben – seltsamerweise schwebt aber keine dieser Personen davon (Schwerkraft), fällt am Rand der Erde in einen Abgrund (Heliozentrismus), schickt eine Brieftaube (Internet) oder wagt sich nicht aus ihre Höhle heraus (GPS).

    Wissen kann der Mensch – dafür muss er aber erst wissen wollen.

  8. Norbert Schleck

    „Denn das ist ein Glaube, Wissen kann das kein Mensch!“
    Dann gilt das doch wohl auch für die Thesen der Klimawandelleugner.
    Die „glauben“ doch auch an die Wahrheit dessen, was sie sagen.
    Oder woher beziehen die ihre absoluten Gewissheiten?

  9. Marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Hezel.

    „Rosinenpickerei“ ist etwas alltaegliches. Auch ausserhalb der Klimadiskussion. Zum Beispiel Menschen, die nicht ueberzeugt sind von Darwins Theorie, aber ansonsten Erkenntnisse der Wissentschaft akzeptieren. Die Akzeptanz oder Nichtakzeptanz von Fakten aller Art ist eine Frage der persoenlichen Einstellung.

  10. Alexander Hezel

    Herr Scholzen Eimerscheid, wenn Fakten doch nur eine Frage der persönlichen Einstellung sind, warum können Sie dann nicht fliegen?

  11. Hartmut Schulz

    „Die Akzeptanz oder Nichtakzeptanz von Fakten aller Art ist eine Frage der persoenlichen Einstellung.“

    Welche Weisheit, Herr Scholzen!
    Die Akzeptanz von Fakten ist wohl eher eine Frage der Bildung, der Intelligenz und vor allem auch der intellektuellen Redlichkeit.
    Daran mangelt es, nicht zuletzt auch in diesem Forum.

  12. Guido Scholzen

    Wer entscheidet, ob „Klimahysterie“ ein Unwort des Jahres oder halt ein Wort des Jahres ist?
    Gibt es denn keine Klimahysterie? Wenn es keine Klimahystrie gäbe, dann ginge doch kein Klimaschützer auf die Straße, oder?
    Sagte Greta Thunberg nicht „ich will, dass ihr in Panik geratet“? Ja !

    Also ist Klimahystrie kein Unwort des Jahres, sondern sogar das Motto des Jahres 2019.
    Wer es besser weiss, bitte melden.

  13. Damien Francois

    Es sind die Wahnsinnigen, die behaupten, der Klimawandel sei menschengemacht, die in der Bringschuld sind – sie müssen ihre These beweisen. Was sie bislang nicht konnten. Diejenigen, die einsehen, daß das Klima seit 5 Milliarden Jahren aus eigenem, homöostatischen Antrieb, wandelt, brauchen nicht die Nicht-Existenz eines menschlichen Einflußes zu beweisen – wie auch?
    Der „menschengemachte Klimawandel“ ist eine Ideologie, die 2, bzw. 3 Ziele verfolgt:
    – ein Riesengeschäft (das größte aller Zeiten)
    – das Durchboxen von neuen Steuern und Gesetzen
    – die Ablenkung von der Einwanderung aus der „Dritten Welt“
    Vor allem die „Jüngeren“ lassen sich damit ködern, wodurch die Energie, die sie in den Natur-und Umweltschutz (gegen die Konsumgesellschaft) und gegen die Zerstörung Europas verpulvert wird.
    Es ist bezeichnend, daß Club of Rome Jüngerinnen wie Greta und Luisa, die Gallionsfiguren dieser „Bewegung“ sind. Das Niveau dieser Kinder ist auch das derjenigen, die die Klimahysterie schüren und ihr blind folgen, wie der Esel der Möhre…

  14. Gerald Pesch

    Die Beweispflicht ist nach allen Regeln der Wissenschaft klar auf Seiten der Klimaalarmisten. Warum? Weil der Negativbeweis nicht möglich ist (haunting house). Es prinzipiell nicht möglich zu beweisen dass es keine Gespenster auf dem Speicher gibt…. Von daher muss niemand beweisen dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt, aber die, die es behaupten müssen eine physikalisch plausible Begründung abliefern können; und auf die Begründung warte ich bis heute….

  15. Boris Gennen

    Ach so, Herr François.
    Jetzt sind die überwältigende Mehrt der Wissenschaftler weltweit, die den anthropogenen Klimawandel als wissenschaftlich erwiesen betrachten, also alles Wahnsinnige.
    Der Nachweis ist längst erbracht und wird nur von denen geleugnet, die aus fragwürdigen persönlichen Beweggründen Fakten leugnen und lieber an Verschwörungstheorien basteln.
    Der Einsatz der Jugendlichen bei FFF ist ein Ausdruck von Sensibilisierung, Empathie und Verantwortungsbewusstsein.
    Alles Attribute, die den Leugnern des KW abgehen.
    Das Niveau dieser „Kinder“ ist um Längen größer, als das der hier aufschlagenden Leugner. Selbst um Längen größer als das promovierter hetzender Akademiker.

  16. Wahl, Joachim

    Herr Francois, Sie sprechen wahre Worte. Bedauerlicherweise ist die Indoktrination derart fortgeschritten, dass eine Umkehr von diesem Irrsinn sehr unwahrscheinlich ist. Allein durch die Benutzung des eigenen Verstandes kann man das Konstrukt des „natürlichen Treibhauseffektes“ entlarven. Ein Planet, welcher „ohne Atmosphäre angeblich -18° Celsius „kalt“ sein soll, erwärmt sich durch eine hinzugefügte Atmosphäre auf +15° C. Das eröffnet ganz neue Perspektiven in der Heiztechnik. Man lege einen eiskalten Eisenklotz ins Zimmer, der heizt dieses dann mittels der ihn isolierenden Wände durch die „Gegenstrahlung“ auf +15 Grad. Super, die Physik ist begeistert!

  17. Mario Meis

    Mehr Gelassenheit, besonders an die Klimahysterierer und ein schönes Wochenende

  18. Marcel scholzen eimerscheid

    Ein paar schulfreie Stunden und danach ein Kneipenbesuch ist sicherlich die Hauptmotivation der Schüler, die bei FFF mitmachen. Also eher Opportunismus als Idealismus.

  19. Norbert Schleck

    Der Herr Francois ist wieder da mit immer den gleichen Aussagen:

    – Klima als homöostatisches System, also als sich selbst regulierender Mechanismus, so wie der Thermostat an der Heizung die Temperatur konstant hält? Das stimmt nicht. Die Erde ist ein dynamischer Planet. Siehe die verschiedenen Erdzeitalter.

    – Die Klimawandelleugner haben natürlich eine unwiderlegbare Erklärung für den jetzigen Klimawandel? Einfach nur Leugnen allein geht nicht.

    – „Ideologie mit 3 Zielen?“ Aha, da sind sie wieder, „Dr. Francois‘ seltsame Verschwörungstheorien“, wovon die dritte die absurdeste ist, allerdings passt sie perfekt in sein Weltbild, s. GE.net.

    – Aber auch die erste hat es in sich: Wer wittert denn da das große Geschäft? ExxonMobil und Shell etwa? Die doch ihre eigenen Forschungsergebnisse unterdrückt haben!

    – Das zweite Ziel? Die „Klimahysterie“ nur erfunden als Vehikel für neue Gesetze und Steuern? Einfältiger geht’s nimmer!

    – Übrigens, „Galionsfigur“ schreibt man mit einem „l“, wie der Korrektor vermerkt.

  20. Damien Francois

    Herr Gennen, das Klima leugnen? Überlegen Sie, welches Klischee Sie nachplappern; würde ich das Klima leugnen, würde ich nicht existieren, wäre bzw. nicht überlebensfähig. Ich bin es sehr, glauben Sie mir. Das bisherige und einzige Argument der Anhänger des anthrogennen :-)) Klimawandels war: Die Schnelligkeit des Wandels. „Der Klimawandel schreitet rasch voran. Die Erde erwärmt sich jedoch nicht zum ersten Mal in der Geschichte unseres Planeten. Neu ist hingegen die große Geschwindigkeit mit der der Klimawandel abläuft. Oder doch nicht? Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zeigen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Communications*, dass die Temperaturveränderungen vergangener Jahrmillionen wohl nicht langsamer als die heutigen waren.“ (FAU: Bild des langsamen Klimawandels in der Erdgeschichte ist irreführend). Alles andere ist Narrativ, um Mallarmé zu persiflieren. Die Welt ist groß: Wenn man mit beiden Füßen auf dem höchten Punkt steht, sieht man wie groß der Kosmos ist. Sie können das nicht wissen.

  21. Mario Meis

    Sie haben Recht,Herr Scholzen, Klimahysterie müßte Wort des Jahres 2019 sein!
    Ja,wer maßt sich an,dieses Wort zu küren?
    Im Bericht steht, dass es vier Sprachwissenschaftlicher und ein Journalist sind!
    Ich habe gehört, es sind mehr Leute, u.a. Urban Priol, der Kabarettist, also ein
    linksdenkender Mensch, da ist wohl klar, in welche Richtung das sogenannte Unwort geht!
    Und was das von Ihnen angesprochene Niveau der Kinder betrifft, Herr Gennen, sollten sie den Schulbesuch ernst nehmen und sich für den Umweltschutz einsetzen und bei sich selbst anfangen!
    Wenn jeder bei sich anfängt, ist schon ein kleiner Anfang gemacht.
    Und zwischen Klimahysterer und Klimawandelleugner gibt es noch etwas anderes.
    Jemand, der seit Jahrzehnten versucht, das Klima zu schützen und dem das , was man in den Medien mitbekommt, „einfach auf den Wecker geht“.
    Und nun meint ein Mädchen dass es uns vorschreiben muß, was wir tun sollen!
    NEIN!

  22. Damien Francois

    Es bedarf einer Ergänzung, da ich befürchte, daß mir sonst wieder der Neid-Prozess wegen Angeberei gemacht wird (übrigens, es gibt 2x so viele Olympischen Medaillisten und genau 8 Milliardäre mehr – 28 vs. 20 – als Everest Besteiger im Land): Die Größe der Welt, des Kosmos zeigt einem rasch, daß sie zu groß sind, als daß der Mensch das Klima beeinflußen könnte. Auch tellurische Kräfte wie Erdbeben lassen einen spüren, welche Kräfte am Werk sind, wenn es um Naturphänomene geht. Aber es wird wohl wieder kommen wie mit den Hubschraubern, nicht wahr Herr Hezel? Ihr wisst, ich nicht, da ich vor Ort war – heutige Logik, eben. Ich erlebte im Mai wie 2 Hubschrauber, die eine Leiche und einen Verletzten per „Longline“ abtransportierten, auch 7.400 m (Lhotse Flanke)! Klar, stimmt, ich halluzinierte, keine Frage. Googeln Sie außerdem „Hubschrauber landet auf dem Everest-Gipfel“. Sie werden erleben wie auch Google halluziniert.

  23. Alexander Hezel

    Sie erwähnen meinen Namen, aber ich verstehe leider nicht, was Sie sagen möchten Herr François…?

  24. Norbert Schleck

    Aha, es hat lange gedauert, aber nun ist sie wieder da, die Geschichte vom Everest, in einem Beitrag, dessen tieferer Sinn sich wohl nur dem Autor selbst erschließt.

    Zu den in meinem letzten Beitrag angesprochenen Fragen fällt dem Herrn Francois nichts ein, wie auch nicht zu den Rassismus-Vorwürfen auf GE.net.

    Was er uns nun als „aktuelle“ Sensation auftischt, ist in Wahrheit eine Studie von 2015, die auch schon hier in den Foren thematisiert wurde.

    Warum erwähnt Herr Dr. Francois nicht, dass deren Mitautor, Professor Kießling, in einem Interview mit „Erlangen Heute“ gesagt hat:

    „Die anthropogene Ursache der Klimaerwärmung lässt sich direkt belegen. Die Raten der Erwärmung spielen dafür keine Rolle. Was allerdings unsere Studie zeigt, sind extrem rasche Erwärmungsphasen auch unter nicht-anthropogenen Bedingungen. Diese waren zum Beispiel durch gigantische Vulkanausbrüche bedingt, die extrem viel Treibhausgas in die Atmosphäre pumpten und das anscheinend in auch in sehr kurzer Zeit.“

    Gigantische Vulkanausbrüche. Wo hatten wir die?

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