Klimakonferenz in Madrid: „Welt ist nicht auf dem richtigen Weg“

Auf der UN-Klimakonferenz in Madrid haben die Verhandlungen auf Regierungsebene begonnen.

UN-Klimachefin Patricia Espinosa und UN-Generalsekretär Antonio Guterres bei der Klimakonferenz in Madrid (Bild: Cristina Quicler/AFP)

UN-Klimachefin Patricia Espinosa und UN-Generalsekretär Antonio Guterres bei der Klimakonferenz in Madrid (Bild: Cristina Quicler/AFP)

UN-Klimachefin Patricia Espinosa sagte zum Auftakt, die Wissenschaft zeige überwältigend, dass die Welt nicht auf dem richtigen Weg sei. Die Politik handele nicht schnell genug, um die tiefgreifende Veränderung der Gesellschaft herbeizuführen, die die Zukunft der Menschheit retten könnte.

Der Generalsekretär der Weltwetterorganisation WMO, Petteri Taalas, warnte vor den Folgen des Klimawandels wie stärkeren Stürmen, Dürren und Überschwemmungen.

Die spanische Umweltministerin Teresa Ribeira betonte, es blieben noch zehn Jahre, um eine Katastrophe zu verhindern. Alle müssten jetzt Aktivisten sein. Es sei falsch, das Thema aus der nationalen Warte zu betrachten.

Die Vertreter kleiner Inselstaaten warnten vor den Auswirkungen der Erderwärmung. Die Bedrohung durch den steigenden Meeresspiegel sei heute schon Realität, sagte der Umweltminister von Belize. Es bleibe kaum noch Zeit, wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

dpa/dop

Kommentar hinterlassen
7 Kommentare
  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Zehn Jahre bis zur grossen Katastrophe (=Weltuntergang ?). Sind Wir hier bei der UN oder den Zeugen Jehovas ? Und wie kommt die Dame auf die Zahl ?

  2. Boris Gennen

    Nochmal, Herr Scholzen. Erst lesen, dann versuchen zu verstehen und dann kommentieren.
    Die spanische Umweltministerin hat nicht von „10 Jahren bis zur großen Katastrophe (=Weltuntergang?)“ gesprochen, sondern darauf verwiesen, dass in den nächsten 10 Jahren die Weichen dafür gestellt werden müssen, um eine Katastrophe zu verhindern.
    Erkennen sie den Unterschied?
    Die Aussage der Ministerin deckt sich damit mit den Warnungen der Wissenschaft die u.a. auch auf Kipp-Punkte verweist, von wo ab, eine Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist. Phänomene, die dazu beitragen können ist z.B. das Abschmelzen des grönländischen Eisschildes, das Auftauen der Permafrostböden oder das Erlahmen des Jet-Stream und der Meeresströmungen.
    Es geht nicht um Weltuntergangsphantasien sondern um wissenschaftliche Erkenntnisse, Warnungen und verantwortungsvolles politisches Handeln.
    Aber dies ist ja bekanntlich nicht ihr Terrain.

  3. Marcel Scholzen eimerscheid

    Danke Herr Lehrer.

  4. Boris Gennen

    Gern geschehen, Herr Scholzen.
    Bleibt zu hoffen, dass mein Beitrag nachhaltig bei ihnen wirkt.
    Man darf die Hoffnung nie aufgeben. Gell?
    Gestern las ich übrigens, dass es auch schon Selbsthilfegruppen für Menschen gibt, die unter Klimawandel- oder Greta-Verfolgungswahn leiden.
    Bei Bedarf kann ich allen Interessenten die Infos dazu zukommen lassen.

  5. Marcel Scholzen eimerscheid

    Brauch ich nicht. Greta hat es noetiger wie ich.

  6. Edgar Michaelis

    Vor der nahe stehenden Klimakatastrophe steht eine viel grössere Katastrophe : die allen aufgezwungene „Liberalisierung des Markes“… Da liegt doch die wahre Katastrophe… Ausbeute auf Teufel komm raus, zum Nutzen einer kleinen möchtegern Elite ! „Wissenschaft“ beschäftigt sich mit „Ursachen und Wirkungen“! Wer die wahren Ursachen nicht sehnen will betreibt „Betrug am Bürger, der die Zeche bezahlen soll“. Verbietet jegliche Spekulation auf Nahrungs- und deren Produktionsmittel, Wasser, Boden und Energie ! Da liegt doch die wahre Katastrophe !

  7. Boris Gennen

    … als ich.

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150