Mindestens 100 Tote bei Kämpfe im Norden Syriens

Bei schweren Kämpfen in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens sind seit Samstag nach Angaben von Aktivisten und Rettern mehr als 100 Menschen getötet worden.

Syrer bedecken Tote in der Stadt Maaret al-Numan (Bild: Abdulaziz Ketaz/AFP)

Syrer bedecken Tote in der Stadt Maaret al-Numan (Bild: Abdulaziz Ketaz/AFP)

Regierungstruppen hätten sich während des Wochenendes schwere Gefechte mit Rebellen geliefert, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Truppen von Präsident Baschar al-Assad hätten dabei Unterstützung von russischen und syrischen Kampfflugzeugen erhalten.

Am Montag starben nach Angaben der syrischen Hilfsorganisation Weißhelme mindestens 15 Zivilisten bei Luftschlägen. 18 weitere seien verletzt worden.

Bei einem Luftangriff des türkischen Militärs wurden in Tal Rifaat im Norden Syriens heute außerdem elf Zivilisten getötet, darunter acht Kinder. Die betroffene Region wird von Kurdenmilizen kontrolliert.

dpa/mh

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