8 Kommentare

  1. Es wäre nett, wenn der BRF auch berichten würde, warum es zu sozialen Unruhen kam. Nämlich weil Chile als erster südamerikanischer Staat eine CO2-Steuer eingeführt hat, und obwohl der Rohölpreis stabil war, haben sich alle Treibstoffe verteuert. Zusâtzlich wurde beschlossen, dass die Metro der Hauptstadt immer mehr auf grünen Strom setzen soll, die Fahrpreise stiegen deshalb drastisch. Das heisst, JEDE MOBILITÄT, öffentlich und privat, wird teurer.
    Und wegen umgesetzer grüner Politik soll man dann noch einen Klimaquatsch-Gipfel einberufen? Dann würde die Volksseele noch mehr kochen, und das will man verhindern.
    Von den Folgen von aktivem Klimaschutz haben die Chilenen mehr Ahnung als
    weltfremde FFF- und Greta-Fans. Die Chilenen können ein Lied von der Energiewende singen, ein Klagelied.
    Armes Latein-Amerika: Venezueal wird von einem roten Sozialismus gepeinigt, und Chile ist das erste Opfer des grünen Sozialismus.

  2. Na Herr Scholzen, mal wieder fleissig im Klimawandelleugner-Desinformationssumpf fischen gewesen?

    Die Krise in Chile ist durch die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich aufgetreten, in der die Ticketpreise für die U-Bahn nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, und nicht irgendeine "grüne Politik" wie sie behaupten - im übrigen stammt der Regierungschef Chiles aus dem rechtskonservativen Lager, kann also wohl kaum als "grün" bezeichnet werden...

    Sie wollen hier wie auch anderswo wieder nur "Klimaquatsch" sehen und ihre obsessionelle Filterblase bestätigen, in der man die Klimakrise nicht wahr haben will. Ihnen geht es gar nicht darum, zu argumentieren, sondern darum, krampfhaft Recht haben zu wollen und gegen Grüne, Linke, Klimaschützer, gegen engagierte Jugendliche, die Politik, die Wissenschaft, ja gegen alle zu hetzen, die nicht ihre abstrusen Verblendungen teilen.

  3. Wo der Guido recht, hat er recht. Soetwas korrekt zu recherchieren, ist eigentlich Aufgabe der "neutralen" Medien, wie z.B. "brf".

  4. Russland wird verdächtigt, die sozialen Unruhen in Chile durch den massiven und gezielten Einsatz von Internet-Trollen zu verschärfen und die Debatte um die Ursachen der Sozialkonflikte zu verzerren.
    Bereits bei den US-Wahlen 2016 hat Russland durch die Verbreitung von Fake-News im Internet die Wahlen zu manipulieren versucht, um D. Trump zum Wahlsieg zu verhelfen. Mit Erfolg.
    Da ich davon ausgehe, Herr Scholzen, dass sie kein russischer Internet-Troll sind, rate ich ihnen, ihre Quellen zu überprüfen und Auslöser und Ursache nicht miteinander zu verwechseln.
    Dass ein eher rechtsgerichteter Präsident grünen Sozialismus betreibt, wage ich zu bezweifeln. Aber ihnen ist wohl jede Gelegenheit recht, ihre Propaganda gegen „links-grün versiffte“ Politik zu verbreiten.
    Was Meinungsmanipulation und die Verbreitung von Fake-News betrifft stehen sie den russischen Trollen in nichts nach.

  5. Herr Helmer und Herr Hezel,

    Die Chile-Proteste brachen aus, als die Metro-Tickets und die Treibstoffpreise in kurzer Zeit explodierten, wegen co2 abgabe und Ökostrom. Das ist Fakt. Haben Putin und seine Trolle dies etwa per Internet bewerkstelligt?

  6. Herr Scholzen, wir wissen ja mittlerweile, dass sie gegen alles und jeden sind, aber *wofür* sind sie eigentlich?
    Kohle bis zum Schwarzwerden? Atomkraft bis zum Verstrahlen?
    Hauptsache dagegen?
    Alle sind doof nur sie haben den Durchblick?
    Fakt ist nur was sie sagen?

  7. Ich empfehle ihnen die Lektüre des Artikels in die „Die Welt“ vom 23.10.
    Dort erfahren sie mehr über die Ursachen und Hintergründe der Unruhen in Chile.
    Wenn auch die Erhöhung der U-Bahn Preise um 4% (!) der Auslöser der neuerlichen Unruhen waren, die Ursache liegt in einer gespaltenen Gesellschaft zwischen „Oben“ und „Unten“.
    Weder grüner Sozialismus noch eine CO2 Steuer sind die Ursache für die Unruhen in Chile genauso wenig übrigens, wie die Proteste der Gelbwesten in Frankreich.
    Aber Hauptsache, es passt zu ihrer Propaganda.

  8. @Hezel,
    ich bin FÜR EINE FUNKTIONIERENDE STROMVERSORGUNG, und deshalb gegen eine Energiewende, die nicht funktionieren kann weil Wind+Sonne nicht grundlastfähig sind. Aber Grünlinge verstehen leider nichts von Technik, die glauben nur die eigene Propaganda.
    @Helmer
    CO2-Steuer auf alle CO2-erzeugenden Treibstoffe gibt es seit 2014. Meine Quelle ist ein 'Reuters'-Bericht von 27.09.2014
    Dass die Proteste wegen zu hoher Metro-preise ausbrachen, berichtete sogar der BRF am 26.10.2019

    übertragen auf europ. bzw. französische Verhältnisse kann man dies mit Gelbwestenprotesten gleichsetzen.
    Und in Europa diskutiert man noch immer eine CO2-Steuer? Aus den Fehlern anderer scheint man hierzukontinent nicht zu lernen.
    Schönes Wochenende und geht nach Luxemburg tanken.