NGO: Mehr als 1.000 Festnahmen nach Protesten in Ägypten

Nach den Protesten gegen Präsident Abdel Fattah al-Sisi haben die ägyptischen Behörden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mehr als tausend Menschen festgenommen.

Regierungskritiker demonstrieren am 20.9.2019 in Kairo (Bild: STR/AFP)

Regierungskritiker demonstrieren am 20.9.2019 in Kairo (Bild: STR/AFP)

Das Ägyptische Zentrum für Freiheiten und Rechte teilte am Mittwoch mit, seit Freitag habe es insgesamt 1.003 Festnahmen gegeben. Das Ägyptische Zentrum für wirtschaftliche und soziale Rechte sprach sogar von 1.298 Festnahmen.

Bei für Ägypten seltenen Protestaktionen hatten am Freitag und Samstag Hunderte Menschen den Rücktritt von Staatschef Sisi gefordert. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei, die teils Tränengas gegen die Demonstrierenden einsetzte.

Der im spanischen Exil lebende ägyptische Unternehmer Mohamed Ali hatte mit Korruptionsvorwürfen gegen den Präsidenten die Proteste ausgelöst. Ali rief dazu auf, am kommenden Freitag erneut auf die Straße zu gehen.

dpa/rkr

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