Syriens Regierung richtet humanitären Korridor in Idlib ein

Syriens Regierung will im Süden der umkämpften Region Idlib einen humanitären Korridor einrichten, damit die dort eingeschlossenen Zivilisten sich in Sicherheit bringen können.

Zerstörtes Haus in der Provinz Idlib

Zerstörtes Haus in der Provinz Idlib (Bild: Zein Ai Rifai/AFP)

Das meldet die Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf das Außenministerium. Wie viele Menschen sich noch dort aufhalten, ist nicht bekannt. Aktivisten sagen, dass ein Großteil der Bevölkerung das Rebellengebiet schon verlassen hat.

Die Truppen von Syriens Machthaber Assad hatten am Mittwoch – unterstützt von den russischen Verbündeten – die Stadt Chan Schaichun erobert und die Rebellen zum Rückzug gezwungen. Die Region um Idlib galt als einer der letzten wichtigen Posten der Aufständischen im syrischen Bürgerkrieg.

Das Vorrücken der Assad-Truppen hat eine Massenflucht ausgelöst. Nach UN-Angaben flohen im August mehr als 70.000 Menschen aus dem umkämpften Gebiet Richtung Norden. Helfer berichten von einer dramatischen humanitären Lage.

dpa/jp

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