Genua gedenkt der Opfer des Brückeneinsturzes vor einem Jahr

Ein Jahr nach dem Brückeneinsturz ist in Genua der Opfer gedacht worden. In einem Gottesdienst erinnerte der Kardinal und Erzbischof von Genua, Angelo Bagnasco, an die "Apokalypse, die den Menschen den Atem verschlagen habe".

Blumen in Gedenken an die Opfer des Brückeneinsturzes - im Hintergrund: der erste Pfeiler der neuen Brücke in Genua (Bild: Alberto Pizzoli/AFP)

Blumen in Gedenken an die Opfer des Brückeneinsturzes - im Hintergrund: der erste Pfeiler der neuen Brücke in Genua (Bild: Alberto Pizzoli/AFP)

Die Zeremonie fand in einer Halle mit Blick auf den ersten Stützpfeiler der neuen Brücke statt. Familienangehörige der Opfer und Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz waren dabei. Auch außerhalb der Halle versammelten sich viele Menschen.

Um 11:36 Uhr gab es eine Schweigeminute. Zu dieser Uhrzeit war am 14. August 2018 ein Stück der Fahrbahn der Morandi-Brücke in die Tiefe gestürzt – mit ihr Fahrzeuge und deren Insassen. 43 Menschen starben. Noch immer ist nicht aufgeklärt, was genau zu der Tragödie führte.

Die Überreste der alten Brücke sind mittlerweile abgerissen. Die neue Brücke soll Mitte April fertig sein.

dpa/cd

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