Russischer Wetterdienst: Explosion setzte Radioaktivität frei

Bei der Explosion eines Raketenmotors im Norden von Russland ist über einen längeren Zeitraum radioaktive Strahlung freigesetzt worden. Das teilt der russische Wetterdienst mit.

Demnach wurden in der Stadt Sewerodwinsk am vergangenen Donnerstag bis zu 16 Mal höhere Werte gemessen als gewöhnlich. Sie seien jedoch noch am selben Tag wieder in den Normalbereich gesunken.

Auf einer Plattform im Meer war es am Donnerstag zu einer Explosion gekommen. Dabei wurden sieben Menschen getötet.

Erst am Samstag wurde der atomare Charakter des Unglücks eingeräumt. Die Behörden empfahlen den Einwohnern, die Gegend vorerst zu verlassen.

dpa/dlf/est

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