Gesunkenes U-Boot: Kommission sieht Schuld bei Argentiniens Regierung

Fast zwei Jahre nach dem Verschwinden eines argentinischen U-Bootes mit 44 Seeleuten an Bord hat eine parlamentarische Untersuchungskommission die Regierung in Buenos Aires und die Marine für die Tragödie verantwortlich gemacht.

Das Unterwasserfahrzeug sei bereits vor seinem Untergang in schlechtem Zustand gewesen, heißt es in dem Bericht, aus dem argentinische Medien zitieren.

Demnach hatte es in dem Schiff bereits vor der Mission mehr als 30 Störungen oder technische Ausfälle gegeben. Zudem hätten die politisch Verantwortlichen die Angehörigen der Opfer nicht ausreichend über die Vorfälle und Suchmaßnahmen informiert.

dpa/sh

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