Innenminister: Noch keine Einigung zu Seenotrettung

Die Innenminister der EU-Staaten haben sich bei ihren Gesprächen in Helsinki bislang nicht auf eine Übergangsregelung einigen können, um Migranten zu verteilen, die aus dem Mittelmeer gerettet werden.

Bislang hätten sich nicht genügend Länder bereit erklärt, bei einer Initiative von Deutschland und Frankreich mitzumachen. Das sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. Die Gespräche wurden am Donnerstag fortgesetzt.

Demnach sollten sich 15 EU-Staaten dazu verpflichten, gerettete Migranten aufzunehmen. Damit sollte verhindert werden, dass Geflüchtete lange Zeit auf den Rettungsschiffen ausharren müssen, weil Italien und Malta die Einfahrt in ihre Häfen untersagen.

Wie Frankreichs Innenminister Christophe Castaner mitteilte, wird kommende Woche weiter an einer Lösung gearbeitet.

dpa/RKR:sh

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