US-Demokratinnen werfen Trump nach Tweet Rassismus vor

Mehrere Demokratinnen im US-Kongress haben Präsident Donald Trump Rassismus vorgeworfen. Sie reagierten damit auf einen Tweet des Präsidenten.

US-Präsident Donald Trump

Bild: Nicholas Kamm/AFP

Trump hatte geschrieben, einige Politikerinnen kämen aus Ländern mit völlig unfähigen Regierungen und jetzt wollten sie den Menschen in den USA erklären, wie Amerika regiert werden müsse. Stattdessen sollten sie dahin gehen, wo sie hergekommen seien.

Trump nannte keine Namen, spielte aber deutlich auf eine Gruppe von vier jungen Kongressabgeordneten an, die ihn häufig kritisieren. Das Problem: Drei der angesprochenen Frauen wurden in den USA geboren, eine vierte kam als Kind aus Somalia in die USA und wurde im Alter von 17 Jahren US-Staatsbürgerin.

Trumps Tweet wurde auch von der britischen Premierministerin Theresa May scharf kritisiert. Nach Ansicht Mays ist Trumps Sprache „völlig unakzeptabel“. Das Verhältnis Mays zum Präsidenten ist unterkühlt. Er hatte die scheidende Premierministerin vor allem wegen ihrer Brexit-Verhandlungen vorgeführt.

Auch Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon nannte Trumps Äußerungen „nicht o.k.“. Dies müsse „laut und deutlich“ gesagt werden.

 

dpa/dlf/est/rkr

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8 Kommentare
  1. Christian Reul

    Der Herr Trump soll mal überlegen wie seine „weißen“ Vorfahren in dieses Land gekommen sind, bzw. dieses Land in Besitz genommen haben.
    Oder hat er etwa indianische Wurzeln?
    Dieser Mensch zeigt gerne mit dem Finger auf andere, sollte dabei aber nicht vergessen das bei dieser Handbewegung auch 3 Finger auf ihn selber zeigen…

  2. Werner Radermacher

    Die meisten US – Amerikaner haben einen Migrationshintergrund. Menschen aus der ganzen Welt kommen in die USA, es ist der ewige Traum von Amerika. Es sind die Einwanderer aus der ganzen Welt, die Amerika groß gemacht haben. Die drei Frauen, die er in dem „Tweet“ anspricht, sind in den USA geboren,
    Auch Trump selbst ist Einwanderer in der 3. Generation und nur deshalb ist er heute amerikanischer Staatsbürger.
    Mit diesem „Tweet“ spaltet Trump das Einwanderungsland USA.

  3. Guido Scholzen

    Als in früheren Zeiten ausgewandert wurde, in den USA war die große Einwanderungswelle in der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts, dann war die betroffene Person weg. Viele nationale Grüppchen sammelten sich in Gemeinden in der neuen Heimat, doch der Kontakt zum Ursprungsland war bei den meisten für immer abgebrochen, außer es wurde zu Beginn noch ein paar Briefe geschrieben; und das war’s.

    Und heute? Was heisst es, einen US-amerikanischen oder europäischen Pass zu haben? Viele Einwanderer haben doppelte Staatsangehörigkeiten, man setzt sich in ein Flugzeug und ist ein Tag später schon wieder am anderen Ende der Welt. Neue Heimat,good-bye.

    Diese 4 angegriffenen Senatorinnen sind typische Demokraten-Weiber:Sie fordern unter anderem eine offene Einwanderung für Latinos und Klimaflüchtlinge. Auf Europa übertragen haben die keine bessere Absichten als Käpt’n Rackete, die übers Mittelmeer schippert.Oder wird hier die Rassismus-Keule benutzt, um vom Versagen der Demokraten abzulenken? Die Rassismus-Keule in der US-Politik ist wie die Auschwitz-Keule in D’land.

  4. Alexander Kerres

    „Who originally came from countries whose governments are a complete and total catastrophe, the worst, most corrupt and inept anywhere in the world.“
    Die Damen kommen also aus den USA? Na dann passt die Aussage von Trump doch.😉

  5. Dieter Leonard

    Mal sind es „links-grün versiffte Gutmenschen“, mal „Grüne Schwachköpfe“, mal „Grüne Ratten“. Jetzt sind es „Demokraten- Weiber“… Was kommt morgen Herr Scholzen?

  6. Alfons van Compernolle

    Nun, Herr Scholzen, diese Frauen sind keine „Demokraten-Weiber“ oder was auch sonst noch. Es sind schlicht weg demokratisch gewaehlte Abgeordnete.
    Was Trump da so von sich gibt, ist blanke Frauenfeindlichkeit & Rassismus, was eine ganze Menge ueber den Charakter von D.Trump aussagt!
    Da diese demokratisch gewaehlten weibliche Abgeordneten , auslaendische Wurzeln haben, was D.Trump zum Anlass nimmt um ihnen die Ausreise nahe zu legen, muss mal daran erinnert werden, dass die Familie Trump aus Deutschland in die USA eingewandert ist und in Deutschland immer noch Familie hat, diese aber jeglichen Kontakt mit D.Trump wegen Rassismus
    ablehnt. Gut so ! Dieser Herr D.Trump ist Charakter & Gewissenlos mit vielen Eigenschaften des Reichspropagandaministers Goebbels ! Wohlbemerkt, die Amerikaner sind freundliche und nette Menschen, aber Herr D. Trump ist alles andere als ein Menschenfreund.

  7. Heide Schmidt

    Richtlinien zu Kommentaren:
    Guido Scholzen
    Diese 4 angegriffenen Senatorinnen sind typische Demokraten-Weiber

    beste BRF-Weiber, beste BRF- Halunken,
    es ist schon erstaunlich, was Sie bei gewissen „Kommentatoren“ alles so akzeptieren . . .
    ganz schwache Nummer !!!

  8. Guido Scholzen

    Wer hat denn in dieser Affäre mit Rassismus-Vergleichen angefangen?
    Waren es nicht grün-links-gesinnte „Weiber“ (feministische #metoo-Prägung), die davon sprachen, die Herrschaft des „alten weißen Mannes“ solle endlich vorbei sein? Ist das etwa kein Rassismus? Diese Weiber&Co wissen doch garnicht mehr, wie gut es denen hier in unserer westlichen Welt geht. Die sägen auf dem Ast, auf dem sie sitzen.

    Warum protestieren die nicht gegen den alten orientalischen Mann (beginnend mit der Person des Propheten Mohammed), dessen Lehren die Frauen im Islam bis zum heutigen Tag knechtet?
    Warum protestieren die nicht gegen den alten gelben Mann(Xi), der die Welt immer mehr kolonialisiert und knechtet durch einen Neo-Kapitalismus chinesischer Prägung?
    Warum kein Protest gegen den alten schwarzen Mann in Afrika, wo Frauen die Stütze der Familie+Gesellschaft sind, aber trotzdem nichts zu sagen haben?
    Von der entsetzlichen Situation der Frauen auf dem indischen Kontinent ganz zu
    schweigen…

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