UN fordern Europäer zu neuen Rettungsaktionen im Mittelmeeer auf

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen fordert die Europäer zu neuen Rettungsaktionen im Mittelmeer auf.

Flüchtlinge im Mittelmeer (Archivbild: Louisa Gouliamaki/AFP)

Flüchtlinge im Mittelmeer (Archivbild: Louisa Gouliamaki/AFP)

In einer gemeinsamen Erklärung mit der Organisation für Migration hieß es, die Rückführung von Migranten nach Libyen, die auf dem Mittelmeer gerettet werden, müsse gestoppt werden. Die Europäer und andere Aufnahmeländer müssten umdenken. Die Zustände für Flüchtlinge und andere Migranten in Libyen seien untragbar. Libyen sei ein gefährliches Land. Dort hielten sich 50.000 registrierte Flüchtlinge sowie 800.000 weitere Migranten auf. Diese Menschen müssten vor Menschenschmugglern geschützt werden.

Die UNO bedauert den schon seit Monaten dauernden Streit in der Europäischen Union über die Verteilung der Flüchtlinge. Heftig kritisieren die Vereinten Nationen, dass Italien die libysche Küstenwache unterstützt. Die fängt Migranten ab und bringt sie nach Libyen zurück.

Am nächsten Montag wollen die EU-Außenminister wieder über die Flüchtlingspolitik beraten.

dpa/cd/est

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