Frankreich erhebt ab 2020 Umweltsteuer auf Flugtickets

Frankreich will ab Anfang 2020 eine Umweltsteuer auf Flugtickets erheben.

Flugzeug

Illustrationsbild: Pixabay

Je nach Art des Tickets liegt die Steuer zwischen 1,50 und 18 Euro. Das hat die französische Verkehrsministerin Elisabeth Borne mitgeteilt.

Die Steuer gilt für Flüge ab Frankreich. Die französische Regierung rechnet mit Einnahmen von über 180 Millionen Euro. Das Geld soll in die Bahn investiert werden.

dpa/dlf/est

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3 Kommentare
  1. Jochen Decker

    Und damit wird das Klima verbessert?

    Es darf gelacht werden und der Bürger fühlt sich bestätigt. Die sogenannten CO2 -und Klimasteuern sind nichts anderes als eine neue Einnahmequelle, die nichts beim Klima verbessern wird, weil es auch gar nicht möglich ist, sondern nur dem ständig klammen Staat weitere Einnahmen beschert, weil er nicht vernünftig haushaltet.
    Investitionen für die Bahn sind aus dem vorhandenen Budget zu leisten oder sind die Steuern auf Kraftstoffe noch nicht hoch genug? Dazu kommt noch die KFZ-Steuer und die Mehrwertsteuer und….und…und.

    Da wird auch klar, warum die Politik so wohlwollend auf die angestachelten Klimahüpfer reagiert. Mit der geschürten Angst lassen sich neue Steuern viel leichter eintreiben, denn jeder sieht ja schließlich ein, dass es so nun wirklich nicht weitergehen kann….und wer will nicht die Zukunft der Welt retten?

    Schwachsinn von oben verordnet, von den Medien willig verbreitet und alle hüpfen mit.

  2. Marcel scholzen Eimerscheid

    Werter Herr Decker.

    Sie haben vollkommen Recht. Nur war es schon immer so.

    Vor 500 Jahren wurde den Menschen Angst eingejagt vor moeglichen Hoellenqualen im Jenseits. Dies um den Ablasshandel anzukurbeln. Mit dem Geld wurde dann ua der Bau des Petersdom in Rom finanziert. Dies hatte allerdings unbeabsichtigt die Reformation zur Folge mit so schrecklichen Folgen wie dem Dreissigjaehrigen Krieg. Und gerade ein Land wie Frankreich sollte vorsichtig sein, denn ein Grund fuer die Revolution von 1789 waren auch schlechte Staatsfinanzen.

    Das Spiel ist immer das gleiche. Will eine Obrigkeit politisch was erreichen, wird Angst verbreitet. Heute ist es der Klimawandel. Frueher war es die Angst vor Hexen, Kommunisten, etc. Und stets wird die Jugend verfuehrt. Dient als billiges und williges Kanonenfutter. Mich wundert nichts mehr.

  3. Guido Scholzen

    Der Staat braucht Geld.
    Wenn CO2 wirklich ein Gift wäre, würde man es verbieten, nicht besteuern.
    Soll Glyphosat auch höher besteuert werden oder soll es verboten werden?
    Noch Fragen?

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