Noch kein neuer EU-Kommissionspräsident – Macron schlägt Merkel vor

Die EU ist völlig uneins über ihre künftige Brüsseler Führung. Sie vertagt die Suche bis zu einem Sondergipfel am 30. Juni.

Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Ratschef Donald Tusk (Bild: Aris Oikonomou/AFP)

Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Ratschef Donald Tusk (Bild: Aris Oikonomou/AFP)

Der deutsche Christdemokrat Manfred Weber hat keine Mehrheit, um Kommissionspräsident zu werden. Die anderen Spitzenkandidaten allerdings auch nicht.

Der französische Präsident Emmanuel Macron schlägt vor, neue Kandidaten ins Spiel zu bringen. Er sagte, er würde eine Kandidatur von Angela Merkel unterstützen. Damit wolle er auch unterstreichen, dass der Spitzenposten keine Frage der Nationalität sei.

Ratschef Donald Tusk soll nächste Woche mit dem EU-Parlament einen Ausweg aus der Sackgasse suchen.

Vor dem Personalpoker hatten sich die Staats- und Regierungschefs auch über Sachfragen zerstritten. So konnten sie sich nicht auf ein neues ehrgeiziges Klimaziel für 2050 einigen.

Der deutsche Christdemokrat Manfred Weber hat keine Mehrheit, um Kommissionspräsident zu werden (Bild: John Thys/AFP)

Der deutsche Christdemokrat Manfred Weber hat keine Mehrheit, um Kommissionspräsident zu werden (Bild: John Thys/AFP)

dpa/okr

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