Wolfs-Abschuss soll in Deutschland vereinfacht werden

Deutschland will den Abschuss von Wölfen erleichtern. Nach einem Gesetzentwurf sollen Wölfe künftig schon dann abgeschossen werden können, wenn sie "ernste Schäden" für Nutztierhalter verursachen. Die Schäden müssen nicht mehr "erheblich" sein.

Wolf (Illustrationsbild: Christels/Pixabay)

Illustrationsbild: Pixabay

Der Abschuss von Wölfen ist auch dann möglich, wenn unklar ist, welches Tier genau zum Beispiel die Schafherde angegriffen hat. Es können so lange Wölfe geschossen werden, bis es keine Schäden mehr gibt, auch wenn damit ein ganzes Wolfsrudel getötet wird. Die Behörden müssen aber jeden Fall genehmigen, es gibt zeitliche und räumliche Grenzen.

Das Füttern und Anlocken wilder Wölfe soll ausdrücklich verboten werden, damit sie sich nicht an die Nähe von Menschen gewöhnen. Mischlinge aus Wolf und Hund, sogenannte Hybriden, sollen geschossen werden.

Kohle-Ausstieg

Die deutsche Bundesregierung brachte zugleich Milliarden-Hilfen für die vom Kohle-Ausstieg betroffenen Regionen auf den Weg. So sollen den ostdeutschen Kohlegebieten sowie dem rheinischen Revier bis 2038 insgesamt rund 40 Milliarden Euro zukommen.

dpa/rkr/est

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