AU gibt Sudans Militärführung mehr Zeit für Übergang

Die Afrikanische Union hat dem Militärrat im Sudan mehr Zeit gegeben, die Macht nach dem Putsch an eine zivile Regierung zu übergeben.

Wie die ägyptische Regierung nach einem Sondertreffen mitteilte, wird die Frist um weitere drei Monate verlängert. Bislang galt ein Ultimatum bis Ende des Monats. Hält sich der militärische Übergangsrat nicht an die Vorgabe, droht dem Land die Aussetzung der Mitgliedschaft in der Afrikanischen Union.

Im Sudan hatte das Militär Mitte des Monats nach anhaltenden Massenprotesten Langzeitpräsident Omar al-Baschir gestürzt und die Macht übernommen. Die Generäle verhandeln derzeit mit der Opposition über die Bildung einer Übergangsregierung.

Die Staaten berieten zudem über die Lage in Libyen. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind bei den Kämpfen rund um die Hauptstadt Tripolis seit Anfang des Monats mehr als 260 Menschen getötet worden, darunter 21 Zivilisten.

dpa/dlf/km

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