Rotes Kreuz bringt Hilfsgüter in Separatistengebiete in Ostukraine

Das Internationale Rote Kreuz hat über 70 Tonnen Hilfsgüter für Menschen in den Separatistengebieten im Osten der Ukraine gebracht.

Darunter seien Hygienesets und Baumaterialien gewesen, teilte der ukrainische Grenzschutz mit. Die Kolonne aus vier Lastwagen sei über einen Kontrollpunkt im Gebiet Donezk in die Rebellenregion gefahren.

Die von Separatisten beherrschten Teile der Gebiete Donezk und Luhansk unterliegen bis auf Hilfslieferungen einer Blockade durch Kiew. Über 400 Kilometer der ukrainisch-russischen Grenze werden von den Aufständischen kontrolliert.

Seit 2014 sind infolge der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und den von Moskau unterstützten Rebellen nach UN-Schätzungen rund 13.000 Menschen getötet worden. Ein 2015 mit deutsch-französischer Vermittlung ausgehandelter Friedensplan liegt auf Eis.

dpa/mh

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