Österreich verlängert Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien

Österreich wird seine vor dreieinhalb Jahren eingeführten Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien mindestens bis November beibehalten. Darüber informierte Innenminister Kickl jetzt offiziell die EU-Kommission.

Österreichs Innenminister Herbert Kickl (links) - Bild: AFP/ Barbara Gindl

Österreichs Innenminister Herbert Kickl (links) - Bild: AFP/ Barbara Gindl

Es gebe immer noch zu viele illegale Migranten und eine latente Bedrohung durch den Terrorismus, schrieb der Minister in einem Brief an die Kommission in Brüssel.

Ohne Verlängerung wären die Kontrollen am 11. Mai ausgelaufen.

Eigentlich sind im Schengen-Raum keine Grenzkontrollen vorgesehen. Er umfasst 22 EU- und vier Nachbarländer. Die Kontrollen wurden 2015 eingeführt, als Zehntausende Migranten und Flüchtlinge über die Balkan-Route nach Westeuropa kamen.

dpa/mh

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