EU ermittelt in polnischem Fleischskandal – Belgien offenbar nicht betroffen

Die EU-Kommission hat wegen eines Fleischskandals in Polen Ermittlungen eingeleitet. Kontrolleure würden am Montag nach Polen reisen, um die Situation zu analysieren, erklärte eine Kommissions-Sprecherin in Brüssel.

Metzger

Illustrationsbild: Pixabay

Die betreffende Fabrik sei mittlerweile geschlossen, das Fleisch werde zurückverfolgt und vom Markt genommen. Mindestens 13 Länder sind von dem Fall betroffen, darunter auch Deutschland und Frankreich. Bisherigen Erkenntnissen zufolge ist Belgien nicht betroffen. Das hat die Lebensmittelagentur Afsca mitgeteilt.

Hintergrund ist der Bericht eines polnischen Nachrichtensenders über skandalöse Praktiken in einem Schlachthaus in Polen. Dort sollen kranke Tiere heimlich geschlachtet und das Fleisch anschließen in Umlauf gebracht worden sein. Ein Reporter hatte sich bei der Firma über Monate als Arbeiter eingeschleust.

Nach bisherigem Stand sind Deutschland, Frankreich, Spanien, Estland, Finnland, Ungarn, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei, Schweden und Portugal betroffen. Das Ausmaß ist noch nicht vollends klar.

dpa/belga/est

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150