Macron und Merkel gedenken gemeinsam Weltkriegsende

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sind am Samstag in der Nähe von Compiegne zusammengekommen, um gemeinsam des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren zu gedenken.

Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Emannuel Macron in Compiegne (Bild: Alain Jocard/AFP)

Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Emannuel Macron in Compiegne (Bild: Alain Jocard/AFP)

Nahe der nordfranzösischen Stadt wurde am 11. November 1918 auf einer Waldlichtung der Waffenstillstand in einem umgebauten Speisewagen unterschrieben.

Zuvor hatte Macron US-Präsident Donald Trump im Élyséepalast empfangen. Bei dem Treffen stellte Macron ein stärkeres Engagement der europäischen Staaten für den Rüstungsetat der Nato in Aussicht. Er unterstützt damit die Forderung von Trump, der immer wieder eine deutlich höhere Beteiligung Europas an den militärischen Kosten verlangt hatte. Macron sagte, er werde sich für höhere Verteidigungsausgaben der europäischen Nato-Länder einsetzen. Bei dem Gespräch sicherten sich beide gegenseitige Unterstützung zu.

Anlass für Trumps Besuch in Frankreich sind die Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren. Etwa 70 Staats- und Regierungschefs werden erwartet, unter ihnen auch der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan.

Im Ersten Weltkrieg starben neun Millionen Soldaten und mehr als sechs Millionen Zivilisten. Die Monarchien Österreich-Ungarn, Deutschland und Russland brachen zusammen. Aus den Trümmern ging eine Vielzahl neuer Nationen in Mitteleuropa und auf dem Balkan hervor.

dpa/rkr

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