Sardinien kämpft gegen Hochwasser – Ein Toter in Südfrankreich

Schwere Regenfälle haben auf Sardinien vielerorts Flüsse über die Ufer treten lassen. Seit den frühen Morgenstunden wird eine Frau vermisst.

Brücke auf Sardinien eingestürzt

Bild: Guardia di Finanza/HO/AFP

Sie war mit ihrer Familie im Auto nahe der Hauptstadt Cagliari unterwegs gewesen und vom Hochwasser überrascht worden. Der Mann und die Kinder seien gerettet worden, von der Frau fehlte zunächst jede Spur.

Das öffentliche Leben in Cagliari und Umgebung ist weitgehend zum Erliegen gekommen: Schulen, Parks, Museen, Bibliotheken und Sportanlagen blieben auf Anordnung der Kommunen geschlossen. Der Zivilschutz hatte die höchste Unwetterwarnung ausgesprochen.

Vor Unwettern wurde auch auf dem italienischen Festland gewarnt, unter anderem in Ligurien. Dort sei die Situation trotz starken Regens aber unter Kontrolle, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

In Südfrankreich sind nach schweren Regenfällen mehrere Autos ins Mittelmeer gespült worden, ein Mensch wurde tot in seinem Wagen gefunden. In Sainte-Maxime an der Côte d’Azur waren fünf Autos von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen worden.

dpa/est

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