Chinesischer Kurznachrichtendienst verbannt homosexuelle Inhalte

Der chinesische Kurznachrichtendienst Weibo will homosexuelle Inhalte verbannen.

In den neuen Richtlinien heißt es, die Plattform werde für einen Drei-Monats-Zeitraum Comics, Spiele, Texte und Videos sehr genau auf Pornografie, „blutige Gewalt“ und Homosexualität hin überwachen. Die „Säuberung“ diene dazu, „ein heiteres und harmonisches Community-Umfeld“ zu schaffen.

Internetnutzer reagierten mit dem Hashtag „#Ichbinschwul“. Solche Posts kamen in wenigen Stunden auf 130 Millionen Clicks und 135.000 Kommentare.

In China ist Homosexualität seit 1997 straffrei. Gleichwohl sehen sich Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (LGBT) immer noch mit einem Tabu belegt.

dpa/sh

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