Nordkorea schickt auch Experten für Atomkonflikt mit USA zu Olympia

Der Besuch der Delegationen aus Nordkorea und den USA zum Ende der Winterspiele in Südkorea hat Spekulationen über einen möglichen ersten Kontakt zwischen beiden Seiten ausgelöst.

Nordkoreanische Flagge

Archivbild: Franck Robichon/EPA

So könnte es zu einem Treffen des nordkoreanischen Generals Kim Yong Chol mit der Vertreterin des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Allison Hooker, kommen, hieß es in Südkoreas Medien. Beide kennen sich persönlich von einem Besuch Hookers 2014 in Pjöngjang.

Die US-Beamtin ist in der Delegation der Tochter von US-Präsident Donald Trump nach Seoul gereist. Ivanka Trump vertritt die USA bei der Abschlussfeier der Spiele in Pyeongchang, zu der auch Kim Yong Chol am Sonntag mit seiner Delegation anreisen wird.

Überraschend seien auch Diplomaten dabei, die für den Konflikt über das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm verantwortlich seien, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

Dies deute vielleicht darauf hin, dass es Diskussionen mit Südkorea darüber geben könnte, wie die Beziehungen zu den USA verbessert und der Streit über seine Atomrüstung angegangen werden könnte.

US-Präsident Donald Trump hatte erst am Freitag weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt und damit Befürchtungen über neue Spannungen angeheizt. Er drohte mit einer Eskalation in einer „zweiten Phase“.

Trump deutet „Phase zwei“ für Nordkorea an

dpa/sh

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