Unicef-Chefin: Bildung gibt ärmsten Kindern Chance auf bessere Zukunft

Weltweit gehen rund 260 Millionen Kinder nicht zur Schule. Daher fordert die neue Chefin des UN-Kinderhilfswerks, Henrietta Fore, größere Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft, um auch den ärmsten Kindern die Chance für eine bessere Zukunft zu geben.

Unicef: Bildung gibt ärmsten Kindern Chance auf bessere Zukunft

Bild: Seyllou/AFP

„Bildung gibt Kindern, deren Eltern und Gemeinschaften auch in den schwierigsten Zeiten Hoffnung“, sagte Fore anlässlich des Bildungsgipfels, der am Freitag im Senegal stattfindet. Bildung sei die beste Chance, sich eine bessere Zukunft zu sichern. „Doch die internationale Unterstützung für Bildung … befindet sich weiter auf gefährlich niedrigem Niveau.“

Die Globale Bildungspartnerschaft (GPE) schließt eine Geberkonferenz im westafrikanischen Dakar ab, wo unter dem Vorsitz des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen senegalesischem Kollegen Macky Sall mehr Mittel für Bildung in den ärmsten Ländern gewonnen werden sollen. Der Unesco zufolge gehen weltweit rund eine Viertelmilliarde Kinder im Schulalter – von sechs bis 17 Jahren – nicht in die Schule.

„Hinter diesen Zahlen stehen die Leben und die Zukunft von Kindern und Jugendlichen“, sagte Fore. „Das Ausmaß der Bildungskrise ist riesig.“ GPE ist ein von der Weltbank unterstütztes internationales Bündnis von Geberstaaten, Entwicklungsländern und Privatwirtschaft zur Stärkung der Schulbildung in ärmeren Ländern.

dpa/jp/est