Trump bestreitet „Drecksloch“-Bemerkung

Der US-Präsident soll Länder wie Haiti und einige afrikanische Staaten "Dreckslöcher" genannt haben. Menschen von dort will er anscheinend nicht. Die Äußerung schlägt hohe Wellen.

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Trump (Bild: Nicholas Kamm/AFP)

US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach er bestimmte Herkunftsländer von Migranten als „Dreckslöcher“ bezeichnet haben soll. Er habe eine harte Sprache, aber diesen Begriff nicht benutzt, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.

Bei dem Treffen ging es um einen Kompromiss in der Einwanderungspolitik, der auch eine Lösung für das sogenannte Daca-Programm vorsieht. Dieses bietet bislang hunderttausenden jungen Migranten Schutz.

Laut „Washington Post“ und anderen US-Medien soll Trump bei dem Treffen mit Senatoren am Donnerstag gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus „Drecksloch-Staaten“ aufnehmen müssten. Er zeigte sich damit den Berichten zufolge frustriert über Vorschläge von Senatoren, Migranten aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Ländern im Rahmen eines Einwanderungsdeals einen Schutzstatus zu geben.

Wegen seiner Äußerung hat Trump unter anderem aus mehreren Ländern Afrikas scharfe Kritik geerntet. Eine Sprecherin der Afrikanischen Union sagte, der Kommentar widerspreche jeglichem akzeptablen Verhalten. Die südafrikanische Regierungspartei ANC twitterte, es sei „beleidigend“, derartige abwertende Kommentare zu machen.

dpa/est/km

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