UN fordern Freilassung von Oppositionsaktivisten im Kongo

Nach der Festnahme Dutzender Oppositions-Aktivisten im Kongo haben die Vereinten Nationen deren unverzügliche und bedingungslose Freilassung gefordert.

Die kongolesischen Behörden müssten die Freiheitsrechte ihrer Bürger respektieren, auch das Recht der politischen Teilnahme, forderte der Leiter der UN-Friedensmission im Kongo.

Bei Polizeieinsätzen in der südlichen Stadt Lubumbashi wurden seit Sonntag zahlreiche Anhänger der Oppositionsplattform „Union pour la démocratie et le progrès social“, kurz UDPS, festgenommen. Die Festnahmen ereigneten sich unmittelbar vor der für Montag geplanten Ankunft von Oppositionsführer Tshisekedi in Lubumbashi.

Die Stadtverwaltung hatte der Opposition jegliche Demonstrationen untersagt, diese beruft sich jedoch auf ihr Recht der Versammlungsfreiheit.

dpa/mh

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