Zusammenstöße zwischen Polizei und Migranten in Rom

Nach der Räumung eines von Migranten besetzten Hauses ist es im Zentrum von Rom zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Mit Wasserwerfern versuchten die Einsatzkräfte, die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Das ehemalige Bürogebäude war seit Jahren von rund 800 Migranten besetzt. Einige von ihnen hausen seit Tagen auf einem Platz in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Ärzte ohne Grenzen sprach von wahlloser Gewalt. Es seien auch Schlagstöcke zum Einsatz gekommen. Das UN-Flüchtlingswerk teilte mit, dass viele Familien mit Kindern unter den Betroffenen seien. Die Polizei hatte bereits vergangenes Wochenende mit der Räumung begonnen, die von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert wird.

Viele Besetzer waren Flüchtlinge aus Eritrea und Äthiopien. Das ehemalige Bürogebäude war im Oktober 2013 besetzt worden, 2015 ordnete ein Richter seine Räumung an.

dpa/mh

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