Britische Innenministerin bekräftigt Terrorwarnung

Auch vier Tage nach dem Anschlag auf ein Popkonzert in Manchester gilt die höchste Terrorwarnstufe in Großbritannien vorerst weiter.

Die britische Innenministerin Amber Rudd

Amber Rudd (Archivbild: Justin Tallis/AFP)

Die Situation gelte als „kritisch“, solange die Ermittlungen im Gange seien, sagte Innenministerin Amber Rudd nach einer weiteren Krisensitzung in London. Die Warnstufe „kritisch“ bedeutet, dass ein Anschlag „unmittelbar erwartet“ wird.

Konkrete Hinweise auf Anschlagsgefahren für Großveranstaltungen am bevorstehenden langen Wochenende gibt es laut den britischen Sicherheitsbehörden aber nicht. Die Notdienste und Krankenhäuser seien dennoch auf alles vorbereitet, sagte Sicherheitsstaatsminister Wallace der BBC.

Am Wochenende sind zahlreiche Großveranstaltungen geplant. Montag ist Feiertag in Großbritannien.

Nach Angaben der Polizei ist das islamistische Netzwerk hinter dem Anschlag von Manchester zu großen Teilen zerschlagen. Ein Sprecher der britischen Anti-Terror-Polizei sagte, bei den Ermittlungen gebe es riesige Fortschritte.

In Großbritannien wurden acht Verdächtige festgenommen, in Libyen wurden der Vater und ein Bruder des 22-jährigen Selbstmordattentäters festgesetzt. Der Sohn libyscher Einwanderer hatte am Montagabend bei einem Popkonzert 22 Menschen mit in den Tod gerissen.

dpa/mh - Bild: Justin Tallis/AFP

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