Anschlag in Manchester: Internationale Solidarität

Nach dem Bombenattentat in Manchester reißen die Beileidsbekundungen aus aller Welt nicht ab. Aus vielen Ländern - darunter Kanada, Deutschland, Australien, Russland, Iran, Japan und die USA - erreichen die britische Regierung Äußerungen des Mitgefühls und der Betroffenheit.

US-Präsident Donald Trump verurteilte den Anschlag auf’s Schärfste. Terroristen nannte er bösartige Verlierer. Palästinenserpräsident Abbas sprach von einem schrecklichen Terroranschlag mit Dutzenden unschuldigen Opfern.

Als Zeichen des Gedenkens an die Opfer schaltet Paris Dienstagnacht die Beleuchtung des Eiffelturms ab. Auch der Sprecher der Bundesregierung in Berlin, Steffen Seibert, zeigte sich bestürzt.

Auch die Europäische Kommission hat Großbritannien Solidarität zugesichert. „Heute trauern wir mit euch“, erklärte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Dienstag in Brüssel. „Morgen werden wir an eurer Seite daran arbeiten, gemeinsam mit euch jene zu bekämpfen, die unsere Art zu leben zerstören wollen.“ Großbritannien hat zwar den Austritt aus der EU beantragt, ist aber bis 2019 noch volles Mitglied.

Zum Auftakt der Wiener OSZE-Konferenz sagte deren Vorsitzender, Österreichs Außenminister Sebastian Kurz, der Kampf gegen den Terror könne nur mit gemeinsamer internationaler Anstrengung gewonnen werden.

Auch die Bürgermeister von Paris und Nizza, die in den vergangenen Jahren Tatort schwerer Terroranschläge waren, haben ihr Mitgefühl ausgedrückt. „Heute steht Paris an der Seite Manchesters“, schrieb Bürgermeisterin Anne Hidalgo auf Twitter.

dpa/sh - Bild: Oli Scarff/AFP