UN verurteilt Gewalt der Sicherheitskräfte im Kongo

Kongolesische Sicherheitskräfte haben sich bei der Niederschlagung von Oppositionsprotesten einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge schwerer Verbrechen schuldig gemacht.

UN-Menschenrechtskommissar Hussein

UN-Menschenrechtskommissar Hussein

Mindestens 40 Menschen wurden in der zweiten Dezemberhälfte bei Einsätzen von Polizei und Militär getötet, rund 150 weitere wurden verletzt.

Die Sicherheitskräfte hätten bei kompletter Straffreiheit schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen, sagte UN-Menschenrechtskommissar Hussein.

Bei den Protesten gegen den Verbleib von Präsident Kabila im Amt kam es dem Bericht zufolge auch zu Gewalttaten seitens der Demonstranten, inklusive der Tötung eines Polizisten.

dpa/mh Foto: Fabrice Coffrini/AFP

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