Trotz Waffenruhe wieder Tote und Verletzte in der Ostukraine

Im Kriegsgebiet der Ostukraine sind trotz einer vereinbarten Waffenruhe zwei ukrainische Regierungssoldaten bei Gefechten getötet worden.

Weitere fünf wurden bei Kämpfen mit prorussischen Separatisten verwundet, wie ein Armeesprecher in Kiew mitteilte. Die deutsche Kanzlerin Merkel, der französische Präsident Hollande und Russlands Staatschef Putin sprachen bei einer Telefonkonferenz über die Situation. Übereinstimmend sei festgestellt worden, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssten, die Lage entlang der Kontaktlinie zu beruhigen, hieß es.

Am Samstag war eine Waffenruhe in Kraft getreten, die mit Blick auf das kommende orthodoxe Osterfest am 16. April erklärt worden war.

In dem seit knapp drei Jahren andauernden Konflikt sind nach UN-Angaben bislang etwa 10.000 Menschen getötet worden. Hunderttausende sind in die Flucht getrieben worden.

dpa/mh

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