Das Album ist typisch Milow, es hat den klassischen Singer-Songwriter-Sound. Allerdings ist "Boy Made Out of Stars" nachdenklicher und emotionaler. 15 Songs haben es auf das Album geschafft, das eine Hommage an seine Familie, seine Heimat Löwen, seine Wahlheimat L.A. und an die Menschen in seinem Umfeld ist.
Besonders emotional ist der Song "Family Tree", der eine Hommage an seinen Vater ist. Milows Vater ist 2008 noch sehr jung ganz plötzlich verstorben. Trotzdem hinterlässt er jetzt auf dem neuen Album seine Spuren - in Form von seiner Stimme. Milows Vater hat selbst früher Musik gemacht und sogar mit Freunden zwei Titel aufgenommen in Paris auf Flämisch. Die Schallplatte mit dem Ergebnis hat Milow nach seinem Tod mit nach Hause genommen und erst vor kurzem zum ersten Mal angehört. Die Qualität war schlecht, man hörte vor allem viel Knistern. Trotzdem hatte er die Idee, mehr daraus zu machen.
Dank künstlicher Intelligenz konnte die Stimme seines Vaters von dieser alten Platte isoliert werden und in den neuen Song eingebaut werden. So ist ein Duett mit seinem verstorbenen Vater entstanden. In dem Song geht es aber nicht nur um ihn und seinen Vater, es geht auch um seine eigene kleine Familie: seine Freundin und die beiden Kinder. Die tauchen auch im Musikvideo dazu auf.
Milow hat sich wirklich extrem ins Zeug gelegt. Zu den 15 Songs wird es auch 15 Musikvideos geben, die teilweise in Belgien, teilweise in seiner Wahlheimat L.A. gedreht wurden.
Außerdem hat er das erste "Milow-Zine" herausgebracht (das Milow-Magazine) - mit Infos und Geschichten rund um das neue Album und dessen Entstehung. "Keine Ahnung, ob es jemals eine zweite Ausgabe geben wird", sagt er selbst.
Am 29. März ist Milow in St. Vith zu Gast und präsentiert die Songs seines neuen Albums live im Triangel.
lo