Rope-Skipping: Ostbelgische Seilspringer erreichen beim Weltcup das Finale

Das hätte sich Turnvater Jahn auch nicht träumen lassen, dass sich das gute alte Seilspringen mal zum Rope-Skipping weiter entwickelt. Der Sport wird mittlerweile sogar von Profis betrieben. Und an diesem Wochenende wurde in Antwerpen wieder ein Weltcup ausgerichtet.

Mit dabei waren auch vier Amateure aus Ostbelgien: die „East Belgium Double Dutch Jumpers“, die dem TV Nidrum angeschlossen sind, aber aus verschiedenen Turnvereinen kommen. In Antwerpen schafften sie es gegen die starke Konkurrenz sogar bis in die Finalrunde.

Cindy Groven war dabei und freute sich über das gute Abschneiden: „Das war eines unserer Hauptziele, es ins Finale zu schaffen und abends unser Können noch einmal unter Beweis zu stellen.“

Dubble Dutch ist ein Sport, der eben mehr ist als bloßes Seilspringen. Beim Double Dutch gibt es zwei Seile, die von zwei Drehern gedreht werden. Im Seil ist ein Springer, der seine Kunststücke zeigt.

Die ostbelgischen Teilnehmer betreiben Double Dutch als Hobby, in Antwerpen waren aber auch Profis am Start. „Der Unterschied ist schon sehr groß“, sagt Cindy Groven, „in der Leistung, aber auch in dem, was man investieren muss in Training.“

 

Stephan Pesch

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