Roller Bulls unterliegen starken Hamburgern mit 59:75

Gegen die BG Baskets Hamburg hatten die St. Vither Rollstuhlbasketballer keine Chance. Schon zur Halbzeit lagen die Roller Bulls mit 26:42 zurück. Kurzzeitig flammte im letzten Viertel zwar noch Hoffnung auf - aber nur "ein Strohfeuer", erklärte Christoph Paasch. Der Klassenerhalt ist aber fest eingeplant.

Roller Bulls vs. BG Baskets Hamburg (25.01)

Roller Bulls vs. BG Baskets Hamburg (25.01)

Die St. Vither Rollstuhlbasketballer könnten die verbleibenden Saisonspiele eigentlich ganz locker angehen: Sechs Punkte auf den Vorletzten aus Heidelberg sollten reichen zum Klassenerhalt in der ersten Bundesliga.

Im Heimspiel gegen Hamburg hatten sich die Roller Bulls aber vielleicht zu viel vorgenommen. Gegen Gäste, die sich in der Saison deutlich verstärkt haben, fanden sie nie wirklich ins Spiel.

Im ersten Viertel erkämpften sie zwar mal eine 12:11-Führung, dann aber drehte Hamburg so richtig auf, mit dem treffsicheren Japaner Hiroaki Kozai, dem Tschechen Lukas Hartig oder den beiden Niederländern Marc Van de Kuilen und Robin Poggenwisch. Zur Pause stand es schon 26:42 aus Sicht der Roller Bulls.

Immerhin konnten sie diesen Rückstand von sechzehn Punkten bis zum Endstand von 59:75 halten. Kurzzeitig flammte im letzten Viertel sogar die Hoffnung auf – „ein Strohfeuer“, wie Christoph Paasch im Gespräch mit Stephan Pesch erklärte (unten im Player).

Ganz andere Ziele hat man sich in Hamburg gesetzt, wo die Rollstuhlbasketballer des HSV unter dem neuen Namen BG Baskets Hamburg und mit sieben Neuzugängen in die Saison gegangen waren. Neben den eben genannten Spielern sind mittlerweile vier deutsche Nationalspielerinnen in Hamburg aktiv, die bei den Paralympics in London Mannschaftsgold geholt hatten. Trainiert werden sie in der Nationalmannschaft wie im Verein von Holger Glinicki.

Bild: BRF

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