Die Engländer legten in Miami einen Blitzstart hin und führten zur Pause bereits klar mit 4:0. Declan Rice, Ezri Konsa und zweimal Bukayo Saka sorgten für eine komfortable Führung, während die Franzosen in der ersten Halbzeit kaum Gegenwehr leisteten.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Frankreich jedoch ein völlig anderes Gesicht. Angeführt von Kylian Mbappé kämpften sich "Les Bleus" eindrucksvoll zurück. Mbappé traf zweimal und bereitete den Treffer von Bradley Barcola vor, sodass der Rückstand innerhalb von knapp 20 Minuten auf 3:4 schrumpfte.
Als der Ausgleich in der Luft lag, brachte ein Foul von Malo Gusto den Engländern einen Elfmeter ein. Bukayo Saka verwandelte sicher und machte mit seinem dritten Treffer den Hattrick perfekt. Zwar verkürzte Ousmane Dembélé in der Nachspielzeit noch auf 4:5, doch Jude Bellingham entschied die Partie mit einem Solo und dem 6:4-Endstand endgültig zugunsten Englands.
Saka war mit drei Toren der überragende Mann des Spiels. Mbappé stellte trotz der Niederlage mit seinem zehnten Turniertor einen neuen Rekord auf und ist nun alleiniger WM-Rekordtorschütze. Für Didier Deschamps endete seine 14-jährige Amtszeit als französischer Nationaltrainer ohne versöhnlichen Abschluss.
Christophe Ramjoie