"Wir haben lange überlegt, was man zum 50-Jährigen machen kann, was ein bisschen extravagant ist und was man nicht alle Tage sieht", erklärt Vizepräsidentin Alice Peters. "Per Zufall bin ich auf so eine Neon-Night gestoßen - und dann haben wir Nägel mit Köpfen gemacht."
Der Club blickt nicht nur auf fünf Jahrzehnte Geschichte zurück, sondern auch auf eine erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen Jahren. Die Mitgliederzahl ist deutlich gestiegen. Als Grund nennt Peters vor allem das Engagement des Vorstands. "Wir sind mittlerweile zehn bis elf Personen im Vorstand. Jeder bringt sich ein, wir haben sehr viel Spaß - das macht sehr viel aus."
Besonders gelungen sei der Generationswechsel. Der Verein habe gezielt junge Menschen angesprochen, Schulen kontaktiert, die Mitgliedsbeiträge angepasst sowie Schnuppertrainings, Turniere und weitere Veranstaltungen organisiert. "Die Zukunft liegt in den jungen Mitgliedern. Wir wollten zeigen, dass Tennis ein Sport für alle ist."
Heute präsentiert sich der TC St. Vith als moderner und lebendiger Verein mit einem höheren Frauenanteil und vielen aktiven Mannschaften. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das Gemeinschaftsgefühl. "Das Besondere ist die gute Stimmung. Wir haben einen schönen Club, viele Events und Turniere. Bei uns steht der Spaß an Tennis und der Bewegung im Vordergrund." Im Gegensatz zu leistungsorientierten Vereinen liege der Fokus in St. Vith weniger auf der Talentförderung als auf der Freude am Sport und einem guten Miteinander.
Radio-Interview mit Alice Peters im Player:
Christophe Ramjoie