Für Mika Henquinet, die Schwestern Maike und Mia Mockel ist die Teilnahme die Erfüllung eines Traums - und die Chance, die belgischen Farben auf einer internationalen Bühne zu vertreten.
Dabei geht das Team mit ganz anderen Voraussetzungen an den Start als die großen Minigolf-Nationen Deutschland, Schweden, Tschechien oder Österreich. Während dort professionelle Nachwuchsstrukturen und regelmäßiges Training zum Alltag gehören, betreiben die belgischen Jugendlichen ihren Sport vielfach neben Schule und anderen sportlichen Aktivitäten.
Doch genau darin liegt die besondere Geschichte dieser Mannschaft: Nicht perfekte Bedingungen haben sie zur WM geführt, sondern Leidenschaft, Talent und der Wille, eine einmalige Gelegenheit zu nutzen.
Seit Monaten bereitet sich das Team gemeinsam mit Coach Michael Mockel intensiv auf das große Ereignis vor. Zahlreiche Trainingstage in Wanne-Eickel haben den Spielerinnen geholfen, die WM-Anlagen kennenzulernen und sich Schritt für Schritt auf die internationale Herausforderung vorzubereiten.
Die junge Mia Mockel aus Kettenis gehört bereits zur internationalen Spitze und zählt zu den besten Juniorinnen der Welt. Mit zahlreichen nationalen Titeln und starken Ergebnissen bei Europa- und Weltmeisterschaften zeigt sie, welches Potenzial im belgischen Nachwuchs steckt.
Doch auch Mika Henquinet und Maike Mockel stehen für die Zukunft des belgischen Minigolfsports. Beide bringen viel Talent und Begeisterung mit.
Das belgische Team ist klarer Außenseiter bei der WM. Die erste Teilnahme eines belgischen Mädchenteams an einer Minigolf-WM ist bereits jetzt ein Erfolg. Und vielleicht ist sie der Beginn einer neuen Ära für den belgischen Minigolf-Nachwuchs.
Radio-Interview mit Mika Henquinet, Maike Mockel und Mia Mockel im Player:
Christophe Ramjoie