Der Norweger Casper Stornes hat den Ironman Frankfurt gewonnen und sich damit nach dem Weltmeistertitel auch den Europameistertitel gesichert. Sein Landsmann und Teamkollege Gustav Iden belegte Rang zwei. Platz drei ging an den Spanier Antonio Benito López, der sich mit einer starken Laufleistung noch auf das Podium schob.
Wegen der Bedingungen wurden die Distanzen des Ironman Frankfurt 2026 verkürzt. Statt der klassischen Langdistanz standen 3,8 Kilometer Schwimmen, 125 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen auf dem Programm.
Aus ostbelgischer Sicht sorgte Louis Heukemes für ein starkes Ergebnis. Er belegte unter 2.517 Startern den 45. Platz im Gesamtklassement. Für die verkürzte Distanz benötigte er 5:37:20 Stunden.
Heukemes zog anschließend ein positives Fazit: "Im Großen und Ganzen war es ein gelungenes Wochenende. Es waren einige Supporter, Familie und Freunde vor Ort – das hat mich riesig gefreut und sehr unterstützt." Sportlich sei es allerdings "ein schwieriger Tag" gewesen. Nach einem verpassten Anschluss beim Schwimmen und Problemen auf dem Rad habe er früh viel Zeit verloren.
"Die Beine waren einfach nicht da", sagte der Ostbelgier. Dennoch habe er nie aufgegeben: "Ich bin positiv geblieben und habe mir gedacht: Der Tag ist noch lang." Vor allem in der zweiten Rennhälfte fand Heukemes immer besser in den Wettkampf.
Mit seiner Leistung in den letzten Stunden zeigte er sich zufrieden: "Die letzten drei Stunden waren eigentlich ganz gut." Das abschließende Laufen in der Hitze sei schließlich ein versöhnlicher Abschluss gewesen: "Ich mag die Hitze. Das war ein guter Abschluss, um das Ganze noch einmal positiv zu beenden."
Christophe Ramjoie