Die Europäische Fußball-Union UEFA hat den französischen Traditionsclub Olympique Marseille mit einer millionenschweren Geldstrafe wegen Verstößen gegen Financial-Fairplay-Regeln belegt. Der Club habe 2023 bis 2025 die Regelung zu den Einnahmen nicht eingehalten und muss deshalb sechs Millionen Euro zahlen, teilte die UEFA mit.
Ferner drohte die UEFA mit einem Ausschluss vom nächsten europäischen Wettbewerb, sollte der Verein das Einnahmeziel in der Saison 2026/27 nicht erreichen. Marseille hatte sich in der abgelaufenen Saison für die Europa League qualifiziert.
Außerdem erhielt der Club eine zusätzliche Geldstrafe von vier Millionen Euro, da er gegen die Kaderkostenregeln verstoßen hatte. Der Verein erklärte in einer Mitteilung, dass er den Beschluss zur Kenntnis nehme. Der Verein werde weiterhin alles daransetzen, seinen Verpflichtungen nachzukommen und die von der UEFA festgelegten Bedingungen zu erfüllen.
dpa/sh